🐦‍⬛ Schwertfisch – Der Wikinger von Apfelhain

10.07.2025 11:55 (zuletzt bearbeitet: 19.09.2025 15:16)
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#1 🐦‍⬛ Schwertfisch – Der Wikinger von Apfelhain
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Schwertfisch – Der Wikinger von Apfelhain

über Muskeln, Heizöl und die düstere Seite der Siedlerlogistik


Willkommen in Apfelhain – der Heizöl-Odyssee

Apfelhain – ein malerisches Dörfchen mit mehr Kornspeichern als gesunder Menschenverstand, berühmt für seine ineffizienten Lieferketten und seine absolute Unfähigkeit,

ausreichend Marmor zu fördern.
Hier lebt Schwertfisch, offiziell Heizöl-Manager, inoffiziell Zerstörer erneuerbarer Illusionen.
Geboren im eisigen Nordland – irgendwo zwischen Fjord, Frost und einer Kneipenschlägerei – kam er nach Apfelhain, um „das mit der Energie mal richtig zu machen“. Was auch immer das heißen soll.
Seine Energiezentrale liegt strategisch neben dem Fischerhaus, wo der Fisch nie reicht, und dem Holzfäller, der seit Jahren einen Burnout andeutet.
Schwertfisch trägt Helm, auch wenn keiner ihn dazu zwingt. Nicht aus Sicherheitsgründen, sondern als Symbol.
Ein Symbol für:
"Ich weiß nicht, was ich tue, aber ich tue es mit Nachdruck."

Der Heizöl-Tsunami von Sektor 5

Sektor 5 ist der Hotspot von Apfelhain. Dort treffen Schwefelvorkommen auf Baustellenstillstand.

Hier beginnt Schwertfisch seinen Tag:
Einmal gegen das Windrad treten
Kurz die Wassermühle anschreien
Drei Holzfäller beleidigen, weil sie „zu wenig heizen“
Er glaubt fest daran, dass Heizöl das Rückgrat dieser Siedlung ist – auch wenn es eigentlich gar keine Heizöl-Mechanik im Spiel gibt.
„Pech für das Spiel,“ sagt er. „Ich bin trotzdem dafür zuständig.“
Er fährt mit einem selbstgebauten Heizöl-Karren durchs Dorf, gezogen von drei Ziegen, denen er die Namen „Diesel“, „Oktan“ und „Kevin“ gegeben hat.
Wenn jemand ihn fragt, warum der Karren qualmt, antwortet er:
„Weil Energie sichtbar sein muss, Bruder.“

Die Energie-Krise und der Apfelwein-Aufstand

Apfelhain steht vor dem Kollaps: Der Apfelwein ist leer, der Bauhof streikt, und die Schule wurde aus Versehen in eine Brotfabrik umgewandelt.

Die Bevölkerung will erneuerbare Energien. Schwertfisch will das Gegenteil – und zwar mit Nachdruck.
Er gründet eine Bürgerwehr: Die Heizöl-Krieger. Drei Mann stark. Alle tragen Schweißbänder. Nur einer weiß, was Heizöl ist. Es ist Schwertfisch.
Mit Sturmhaube und Vorschlaghammer zieht er zum Rathaus und hält eine Rede, die später als "Die brennende Predigt von Apfelhain" in die Dorfchronik eingeht:
„Ich frage euch: Was hat der Wind je für euch getan? Außer Blätter bewegt? Heizöl bewegt Herzen. Heizöl ist flüssige Pflicht!“
Am nächsten Tag brennt die Getreidemühle. Offiziell: technischer Defekt. Inoffiziell: zu viel Leidenschaft.

Muskelkraft und der Mythos vom ewigen Tank

Irgendwann gibt die Stadt nach. Schwertfisch bekommt ein offizielles Büro – in einem alten Lagerhaus ohne Dach. Er nennt es Zentrale der Thermodynamischen Durchsetzung.
Er erstellt ein Logistik-Diagramm, das niemand versteht. Es besteht nur aus einem großen Pfeil, der auf das Wort "MEHR" zeigt.
Sein Lebensziel?
Ein Monument aus brennendem Heizöl, das man noch vom Weltwunder aus sehen kann.
Sein letzter Satz im Roman, als ein junger Siedler ihn fragt, was denn die Zukunft bringe?
„Wenn’s kracht, läuft’s richtig. Und wenn’s raucht, läuft’s besser.“
Dann schreitet er davon – Richtung Sonnenuntergang. Mit dem Karren, drei Ziegen und einem Kanister voll Hoffnung.


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